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Hierbei sind die Arbeitnehmer in Telecentern tätig, die in der Nähe von Wohngebieten angesiedelt sind. Das Telecenter stellt die Arbeitsmittel, insbesondere schnelle Netzwerkverbindungen, Fax etc. zur Verfügung. Die Kosten hierfür werden von den verschiedenen Auftraggebern gemeinsam getragen.
An alle Beteiligen stellt Telearbeit verschiedene Anforderungen, so muss z.B. ein geeigneter Arbeitsplatz zu Hause mit privaten Mitteln oder vom Arbeitgeber eingerichtet werden. Die Aspekte des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit dürfen hierbei nicht außer Acht gelassen werden. Ebenso müssen versicherungstechnische Fakten Berücksichtigung finden.
Neben den Vorteilen wie weniger Zeitverlust oder besseres Zusammenspiel von Job und Familie birgt Telearbeit aber auch unterschiedliche Gefahren. Telearbeiter müssen eine ungeheure Selbstdisziplin aufbringen und bereit sein, stärker mit anderen Beteiligten zu kommunizieren. Oftmals wird auch eine Selbstausbeutung und Vereinsamung im Zuge von Telearbeit als Gefahr genannt. Der Arbeitgeber muss zudem auf Kontrollfunktionen zu Gunsten eines Vertrauensverhältnisses verzichten.
Für viele Menschen ist Heimarbeit heutzutage aber eine sehr gute Alternative zur herkömmlichen Art in einer oftmals entfernten Arbeitsstelle. Die Arbeit von zu Hause ist sehr komfortabel und wird immer beliebter. In Deutschland sind bis zu 70% aller Arbeitsplätze nicht mehr ortsgebunden. Trotzdem gibt es noch relativ wenige reine Telearbeitplätze. Im Vergleich dazu arbeiten in den USA über 7 Millionen Menschen, ganz oder zeitweise an Telearbeitplätzen.
Wer jedoch im Internet nach einem Telearbeitsplatz als Nebenjob sucht wird schnell fündig, aber leider sind diese Jobs meist unseriös. Bevor es hier ans Geld verdienen geht, wird fast immer eine „Vorauskasse“ für Informationen, Startpakete etc. verlangt. Mit dem Verdienst klappt es meistens nicht. Bei vielen unseriösen Telearbeitsplätzen handelt es sich hier um sog. Network-Marketing-Konzepte. Es sei an dieser Stelle aber erwähnt, dass nicht jedes Network-Marketing-Konzept unseriös ist. Unseriöse Angebote werfen mit bombastischen Worten um sich, die ein ganz tolles Konzept bewerben. Viele Millionäre hat dieses System dann schon hervorgebracht und phantastische Zuwachsraten werden versprochen. Man sollte sich von diesen Versprechungen aber nicht blenden lassen, denn meist geht es schlicht nur darum, Nahrungsergänzungen, Schmuck oder Kosmetik im Freundes- und Bekanntenkreis zu verkaufen. Wird man zusätzlich noch aufgefordert, weitere Untervertreter anzuwerben, von deren Arbeit man profitiert, so ist man in ein „Schneeballsystem“ verstrickt. Teuer wird es, wenn man vorab auch noch Ware kaufen oder kostenpflichtige Seminare besuchen muss, um überhaupt ans Geld verdienen denken zu können.
Der Klassiker unter solchen Jobangeboten ist das „Kugelschreiber zusammen bauen“. Haken an der Sache ist, dass man Material für die Kugelschreiber kauft, ohne Abnehmer dafür zu haben. Kugelschreiber werden heutzutage aber maschinell zusammen gebaut, was ist in jedem Fall günstiger als von Hand ist.