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Zusammengefasst erkennt man unseriöse Angebote wie folgt:
- man soll im voraus irgendwas bezahlen
- Formulierungen wie „wenig Arbeit“, „schnell reich“ werden verwendet
- ein hoher Verdienst wird in Aussicht gestellt
- die Tätigkeit ist nicht klar definiert
- ein Firmenname sowie eine Anschrift ist nicht zu erkennen
- der Firmenzweck ist nicht ersichtlich
- die Telefonnummern sind Servicenummern wie 0800
Man soll immer bedenken, dass Firmen keine karitativen Einrichtungen sind und nichts zu verschenken haben. Jedes Unternehmen hat das Ziel, Gewinne zu erwirtschaften und nicht Arbeitsplätze zu schaffen. Man wird nur bei einem Unternehmen beschäftigt, wenn dieses mit der Arbeitskraft Gewinne erzielen kann. Grundsätzlich gilt bei Telearbeitsplätzen aus dem Internet: misstrauisch sein, wenn man nicht versteht, wie diese Firma an der Arbeit des Arbeitnehmers verdient.
Seriöse Angebote erkennt man daran, dass Gesetze eingehalten werden. Denn Firmen, die eine Heimarbeit vergeben, müssen dies dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder dem Amt für Arbeitsschutz anmelden und mitteilen, wer beschäftigt wird. Zudem gelten umfangreiche Bestimmungen zu Sozialleistungen, Kündigungs- und Mutterschutz sowie Mindestlöhne.
Einfache Büroarbeiten in Heimarbeit wie z.B. Adressen schreiben werden mit mindestens 6,78 Euro netto pro Stunde (Stand 2006) vergütet. Hinzu kommen Urlaubsgeld, Feiertags- und Heimarbeitszuschläge.